HI, MY NAME IS...

Es ging von Anfang an um dope Lines auf dopen Beatz und das Gefühl, wenn Du dann die Mzees auf ihren Liveshows siehst. Ende der 90er beginnt der gebürtige Hallenser durch den Einfluss amerikanischer Rapmusik Texte zu schreiben. Erste Live- und Studioerfahrung sammelt er später von 2002 – 2007 als Mitglied verschiedenster Hip-Hop Gruppen. Eine großartige Zeit, in der neben einer Vielzahl an bundesweiten Auftritten und Supports für diverse amerikanische und deutsche Hip Hop Acts auch mehrere EP´s und Samplerbeiträge veröffentlicht werden. 2007 startet er als Solo-künstler und beginnt  an seinem ersten Soloalbum FEUER UND FLAMME zu arbeiten. Ende 2008 erkennt ein Talentscout eines renommierten Deutschen Labels für Urbanmusic Issoes Potenzial und lädt ihn ein nach Berlin um dort mit ihm an Produktionen von anderen Künstlern in Bereich R’n’B, Rock und Hip Hop zu arbeiten. Er bekommt einen Plattenvertrag angeboten, in einer Zeit in der deutschsprachige Rapmusik sich in einer Phase des kommerziellen Tiefpunkts befindet. Aufgrund unüberwindbarer Differenzen trennt sich Issoe jedoch wieder vom Label und veröffentlicht 2010 in Eigenregie  sein Debütalbum FEUER UND FLAMME. Ein Werk, dass sich weder traditionellen Ansprüchen noch modernen Trends verschließt und durch eine Vielzahl an regionalen und überregionalen Künstlerbeiträgen aus Halle (Saale), Dresden, München, Leipzig, Berlin, Oldenburg, Österreich und sogar den USA bereichert wird. Das Album kommt gut an bei den Kritikern und erfährt positive Resonanz in der Szene, dennoch entscheidet sich Issoe zu einer kreativen Pause. Denn der Kopf scheint leer und die Möglichkeiten in einer zum Zeitpunkt uninspirierten Deutschraplandschaft begrenzt. Das ist nun 10 Jahre her.

 

Was seitdem passierte, erfährt man alles auf seinem 2. Studioalbum AUTOPILOT, welches am 07.02.2020 überall erschienen ist. AUTOPILOT ist kein schnell-lebiges Werk, es befasst sich mit dem Aufbruch zu einer langen Reise zu einem Selbst und dem vorläufigen Ankommen. Momentaufnahmen unterschiedlicher Phasen des Lebens. Kein Autotune und kein Afrotrap, dafür aber zeitlose Produktionen mit reflektierten Texten - Grown Man Rap. Auch dieses Mal geben sich wieder etablierte nationale und internationale Künstler*innen der Szene sowie (noch) unbekannte Talente gemeinsam die Ehre und vermitteln ein Gefühl, das AUTOPILOT ein großes Stück Leidenschaft für die Hip-Hop-Kultur in sich trägt. Immerhin 16 Anspielpunkte schwer ist das neue Werk, welches von der ersten Riege an Produzenten musikalisch untersetzt wird (u.a. Jumpa, Vecz, Rooq oder Underdog Beatz). Das Feedback in den sozialen Medien ist überwältigend und auch in Zahlen lässt sich sagen, dass die auf 100 Stück limitierte CD-Auflage bereits nach kurzer Zeit vergriffen ist und die Streams der digitalen Musikportale sich äußerst poisitv entwickeln. In jedem Fall ist eins klar: Issoe ist zurück und auf seinem Weg bis ans Ende.